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Beratung und Betreuung rund um Ihre Gesundheit

Apotheken bieten eine breite Palette an Dienstleistungen an: von der Erstversorgung von kleinen Beschwerden und Verletzungen über Medikamentenberatung bis hin zu Vorsorgechecks und Gesundheitstipps.

Längst hat sich die Apotheke gewandelt von der Medikamentenabgabestelle zur ersten Anlaufstelle für Gesundheitsfragen. 340’000 Kunden täglich erhalten in Schweizer Apotheken Rat zu plötzlich auftretenden Gesundheitsproblemen, Beratung bei längeren Therapien, aber auch Unterstützung, um gesund zu bleiben. Das Spektrum an Beratungsdienstleistungen ist äusserst breit – immer mehr Apotheken spezialisieren sich deshalb neben den Grundangeboten auf Spezialgebiete.

 

Prävention

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    Antidotsortiment (Vergiftung)

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    Urinkontrolle

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    Blutfettbestimmung

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    Blutdruck-Messung

     

    Mit einer Blutdruckmessung erfahren Kunden risikolos und schnell, wie es um ihr Herz und ihren Kreislauf steht.

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    Blutzuckermessung

     

    Sind die Blutzuckerwerte in Ordnung? Diese können kurz und schmerzlos gemessen werden.

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    Darmkrebsvorsorge

     

    Frühzeitig erkannt, ist Darmkrebs meist heilbar. Viele Apotheken bieten ihren Patienten eine einfache Möglichkeit, das persönliche Darmkrebsrisiko zu ermitteln.

    Darmkrebs entwickelt sich schleichend und oft unbemerkt innerhalb von fünf bis zehn Jahren. Ein Grossteil der Darmkrebserkrankungen wird deshalb zu spät entdeckt. Doch mit einfachen und wirkungsvollen Massnahmen kann vorgebeugt werden – mit dem Darmkrebstest in Ihrer Apotheke. Es lohnt sich, denn Darmkrebs ist sehr gut heilbar, wenn er frühzeitig erkannt wird.

    Die Apothekerin informiert eine Kundin über die angebotene Darmkrebsvorsorge mittels Broschüre

    In gut 800 Mitgliedapotheken von pharmaSuisse können Sie ihr Darmkrebsrisiko abklären lassen. Wie funktioniert das? Ihr Apotheker überprüft gemeinsam mit Ihnen Ihr persönliches Risiko anhand eines Fragebogens.
    Je nach Ergebnis gibt Ihnen der Apotheker einen Stuhltest ab oder er empfiehlt Ihnen einen Arztbesuch. Mit einem Stuhltest, der unkompliziert zuhause durchgeführt werden kann, können über 50-Jährige ihr Darmkrebsrisiko senken. Der Stuhltest wird in einem Labor ausgewertet. Sie erhalten mit dem Test ein Couvert, welches für den Versand ans Labor vorfrankiert ist.
    Ihr Apotheker erhält anschliessend das Testresultat, welches er Ihnen erklärt.
    Weitere Informationen und eine Übersicht der beteiligten Apotheken finden Sie unter:

    www.nein-zu-darmkrebs.ch
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    Impfen in der Apotheke

     

    In der Mehrheit der Kantone können Apothekerinnen und Apotheker gesunde Erwachsene impfen. Die Impfbewilligungen für Apothekerinnen und Apotheker vergeben die Kantone. Derzeit ist das Impfen in der Apotheke in 19 Kantonen möglich.

    Weitere Informationen und die nächste Impfapotheke finden Sie unter: www.impfapotheke.ch

    Wissen Sie, wo Ihr Impfausweis steckt und welche Impfungen Sie erneuern müssen?

    Mit dem elektronischen Impfausweis bleibt Ihnen die nächste Suche erspart und Sie haben ihn immer dabei. Egal ob auf Reisen oder bei einem Notfall.

    Lassen Sie den elektronischen Impfausweis in Ihrer Apotheke erstellen oder validieren - Ihre Apotheke berät Sie gerne.

    Impfen_pharmaSuisse_2017_de

    Möchten Sie sich in der Apotheke impfen lassen?

    In verschiedenen Kantonen können seit Herbst 2015 ausgewählte Impfungen einfach, schnell und sicher von Apothekerinnen und Apothekern mit der entsprechenden Bewilligung vorgenommen werden. Das Angebot richtet sich an gesunde Personen ab 16 Jahre. In welchen Kantonen und Apotheken geimpft werden darf, sehen Sie auf www.impfapotheke.ch.

    Profitieren Sie vom unkomplizierten Angebot in der Apotheke und lassen Sie sich nach einer Beratung direkt vor Ort impfen – ohne Terminvereinbarung!

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    Jod-Tabletten

     

    Bei der Verteilung von Jod-Tabletten, in der Fachsprache Kaliumiodid-Tabletten, nehmen Apotheker eine wichtige Rolle wahr. Die Abgabe und ebenfalls die Rücknahme der vor zehn Jahren abgegebenen Tabletten aus den 20-km-Zonen übernimmt Ihre Apotheke kostenlos.

    Apotheke finden

    Der Bundesrat hat den Radius für die direkte Verteilung von Kaliumiodid-Tabletten an die Bevölkerung auf 50 Kilometer im Umkreis eines Kernkraftwerks festgelegt. Neuzuzüger erhalten bei ihrer Anmeldung von der Gemeindebehörde einen Bezugsschein für Kaliumiodid 65 AApot.

    Zuständig für die Erstverteilung und Anlaufstelle bei Fragen ist die Geschäftsstelle Kaliumiodid-Versorgung im Auftrag der Armeeapotheke.

    www.kaliumiodid.ch
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    Rauchstoppberatung

     

    Rund ein Viertel der Bevölkerung raucht. Die Apotheker sind ein guter Partner für alle, die mit dem Rauchen aufhören wollen.

    Apotheke finden

    Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz (AT), die Krebsliga und die Herzstiftung organisieren Rauchstopp-Projekte, welche vom nationalen Tabakpräventionsfonds finanziert werden. Dabei gibt es auch ein Programm für die Apotheken. Dort können Menschen, die vom Rauchen loskommen möchten, mit gezielter Beratung und effizienten Hilfsmitteln beraten und unterstützt werden.

    Die Rauchstoppangebote in der Apotheke umfassen:

    • Rauchstopp-Abklärung

      Beratung und Risikoabklärung bei Kunden, die rauchen

    • Rauchstopp-Therapie

      Optimale Medikation wie z. B. Nikotinersatztherapie durch Kaugummi oder Pflaster bei Kunden, die mit dem Rauchen aufhören wollen

    • Rauchstopp-Coaching

      Langfristige Begleitung der Kunden auf ihrem Weg in ein rauchfreies Leben

 

Beratung

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    Anwendung von Geräten

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    Hausapotheke

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    Kompressionstherapie

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    Krankenmobilien (z.B. Blutdruckgeräte, Rollstuhl)

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    Diabetesberatung

     

    In der Schweiz leben circa 400‘000 Diabetikerinnen und Diabetiker, davon etwa ein Drittel ohne Diagnose. Mit einfachen, aber gezielten Massnahmen kann Ihr Apotheker sowohl die Früherkennung von Diabetes als auch das Leben mit dieser Krankheit verbessern.

    Mit einfachen, aber gezielten Massnahmen kann ihr Apotheker die Früherkennung von Diabetes verbessern und die Versorgung von Diabetikern optimieren. Dadurch wird das Leben mit dieser Krankheit erleichtert. Somit leisten die Apotheker auch hier einen Beitrag zur medizinischen Grundversorgung der Schweizer Bevölkerung.

    Für Diabetiker stellen die Apotheken zwei Hilfsmittel zur Verfügung:

    • Diabetes-Pass

    • Risikotest für Typ-2-Diabetes

    Der „Diabetes-Pass“ und der „Risikotest für Typ-2-Diabetes“ wurden 2013 im Rahmen des nationalen Projekts QualiCCare 

    durch ein interdisziplinäres Team medizinischer Fachleute überarbeitet und verbessert.

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    Ernährungsberatung

     

    Rund 37% der Schweizer Bevölkerung gelten als übergewichtig oder adipös. Die Auswirkungen auf die Gesundheit und die Gesundheitskosten sind immens – aber in den meisten Fällen kann man etwas dagegen tun.

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    Impfberatung

     
     
    Logo: Beratung & Impfung
     

    Mit einer Impfung schützen Sie sich und Ihr Umfeld vor möglicherweise gravierenden Krankheiten. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten

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    Veterinärpharmazie

     
     

    In den Schweizer Haushalten leben über eine Million Katzen und eine halbe Million Hunde. Die Vierbeiner haben hie und da kleinere Leiden, die nicht unbedingt vom Tierarzt behandelt werden müssen. Als Alternative finden Sie Beratung in Ihrer Apotheke.

     

    Für viele Tierhalter stellt die Apotheke eine unkomplizierte Anlaufstelle mit kundenfreundlichen Öffnungszeiten dar. Die Veterinärpharmazie ist nicht nur ein Teilgebiet der Pharmazie, sondern sogar eine eigene Fachrichtung, für die es einer fundierten Weiterbildung bedarf. Denn was dem Menschen hilft, schadet unter Umständen dem Tier. Spezialisierte Apotheker haben ein umfassendes Fachwissen auf dem Gebiet der Veterinärpharmazie.

     
    Veterinärpharmazie
 
 

Betreuung

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    Heimbetreuung

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    Messung medizinischer Werte

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    Optimierung Medikation

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    Spitalbetreuung/Spitex

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    Substitution

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    Wochen-Dosiersystem

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    Notfalldienst

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    Antibiotikaresistenzen

     

    pharmaSuisse, FMH und BAG haben nach Konsultation mit verschiedenen Partnern gemeinsam ein Faktenblatt entwickelt, das Apotheker und Ärzte den Patienten aushändigen können, wenn sie diesen ein Antibiotikum abgeben; oder aber wenn der Patient an einer Infektion leidet, gegen die nicht zwingend ein Antibiotikum eingesetzt werden muss. Das Faktenblatt enthält Informationen und Empfehlungen rund um die Antibiotikaeinnahme, aber auch die Gründe, warum bei gewissen Infektionen kein Antibiotikum notwendig ist. Es enthält auch allgemeine Informationen über Resistenzen und Antibiotika.

     

    Erklärungsvideo über Antibiotikaresistenzen 2018

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    Medikamenteneinnahme

     

    Ein Medikament ist kein normales Produkt. Richtig eingesetzt hilft es gegen Beschwerden und Krankheiten, falsch eingesetzt – bspw. zu hoch oder falsch dosiert – kann es schaden. Die Fachberatung in der Apotheke bei rezeptpflichtigen, aber auch rezeptfreien Medikamenten dient der Sicherheit der Kunden und Patienten und steht bei den Apotheken an oberster Stelle.

    Der Apotheker und sein Team von Medikamentenspezialisten stehen den Patienten persönlich für die Beratung zur Verfügung – ohne Voranmeldung und in Notfällen 24 Stunden am Tag. Sie kennen ihre Stammkunden und berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse. Sind Wechsel- oder Nebenwirkungen möglich, werden Alternativen aufgezeigt.

    Ihre volle gewollte Wirkung können Arzneimittel nur entfalten, wenn sie korrekt und zuverlässig eingenommen werden. In der persönlichen Beratung erhält der Patient Antworten auf wichtige Fragen und erfährt, worauf er bei der Einnahme achten muss. Das optimiert die Behandlungs- und erhöht die Lebensqualität.

    Zur Sicherheit des Patienten müssen Apotheker bei jeder abgegebenen Packung eines verschreibungs- und kassenpflichtigen Arzneimittels verschiedene Checks durchführen, zum Beispiel den Medikamenten- und Bezugs-Check:

    Medikamenten-Check:

    Der Apotheker klärt Fragen wie: Gibt es Kontraindikationen? Ist die Dosierung richtig gewählt? Welche Packungsgrösse braucht der Patient? Versteht der Patient, warum, wie und wann er das Präparat einnehmen muss? Versteht der Patient, welche Folgen es hat, wenn er das Medikament nicht einnimmt?

    Bezugs-Check:

    Der Apotheker aktualisiert das Patientendossier, in dem alle rezeptpflichtigen Medikamente aufgelistet sind, die ein Patient bisher in dieser Apotheke erhalten hat. Bei neuen Patienten legt er ein Patientendossier an, anhand dessen abgeklärt werden kann, ob die Gefahr von Wechselwirkungen besteht und ob allenfalls ein Über- oder Unterkonsum besteht.

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    Polymedikations-Check

     
     

    Der Polymedikations-Check (PMC) richtet sich an Patienten, die mindestens vier verschiedene kassenpflichtige und ärztlich verordnete Medikamente über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten einnehmen müssen. Ziel ist, dass Patienten besser mit Ihren Medikamenten zurechtkommen und so den Therapieerfolg erhöhen.

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    Haben Sie einem PMC zugestimmt, besprechen Sie und Ihr Apotheker gemeinsam, welche Medikamente gegen welche Beschwerden sind. Dabei werden beispielsweise Menge, Dosierung, Zeitpunkt der Einnahme und die Darreichungsform beleuchtet und optimiert. Der Apotheker weiss als Arzneimittelprofi bestens Bescheid, wie ein Medikament wirkt und wie es eingenommen werden muss. Und natürlich auch, in welcher Kombination es zu unerwünschten Wechselwirkungen führen könnte. Die Kosten für diese Beratung übernimmt die Grundversicherung, wobei maximal zwei dieser Beratungsgespräche pro Jahr bezahlt werden.

    Der PMC wird grundsätzlich in allen Schweizer Apotheken angeboten. Bitte bringen Sie zur Beratung alle Ihre ärztlich verordneten Medikamente mit – wenn möglich in der Originalverpackung.

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    Therapietreue

     

    Die Stärkung der Therapietreue weist daher ein sehr grosses Einsparpotenzial für das Schweizer Gesundheitswesen auf. Umso zentraler ist die Rolle der Apotheker: Bereits heute helfen sie den Patienten, ihre Therapietreue zu erhöhen und zu halten. Das zusätzliche Potenzial ist immer noch gewaltig.

    Fakt 13:
    Die Therapieuntreue kostet die Schweiz jährlich 30 Milliarden Franken.

    Laut Bundesamt für Umwelt landen jährlich rund 15 000 Tonnen Medikamente in der Verbrennung – eine sinnlose Verschwendung, die unbedingt eingeschränkt werden muss. Durch eine bessere Kommunikation zwischen den Gesundheitsspezialisten verbessert sich die Verschreibungsqualität, sodass nur tatsächlich benötigte Medikamente verordnet werden. Der digitale Austausch, wie er im elektronischen Patientendossier vorgesehen ist, kann beispielsweise verhindern, dass Medikamente doppelt verschrieben werden.

    Therapietreue fördern

    Gleichzeitig muss die Therapietreue gefördert werden. Nur wer die Notwendigkeit der Therapie sowie die Folgen eines Therapieunterbruchs versteht, nimmt seine Medikamente ein. Doch leider landen viele Medikamente im Abfall: zum Beispiel aus Angst vor Nebenwirkungen oder weil der Patient nicht glaubt, dass er das Präparat wirklich braucht. Dies ist häufig bei schleichenden Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder Nierenleiden der Fall, weil die Folgen der Krankheiten erst in einem sehr späten Stadium zu spüren sind – nämlich dann, wenn bereits irreparable Schäden eingetreten sind. Eine der Kernaufgaben der Apotheker ist deshalb, wichtige Hintergründe nochmals in Ruhe zu erklären. Das ist nur möglich, wenn das Medikament tatsächlich in der Apotheke bezogen wird.

    Fakt 14:
    Ein therapietreuer Patient verursacht 4 × weniger Kosten.

    80 % der Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) fallen auf 2,2 Millionen chronisch kranke Menschen in der Schweiz. Ein chronisch kranker Mensch, der sich an die angeordnete Therapie hält, löst durchschnittlich 10 000 Franken Kosten pro Jahr aus. Demgegenüber sind die Kosten bei einem nicht therapietreuen chronisch kranken Menschen vier Mal höher. Die Stärkung der Therapietreue weist daher ein sehr grosses Einsparpotenzial für das Schweizer Gesundheitswesen auf. Umso zentraler ist die Rolle der Apotheker: Bereits heute helfen sie den Patienten, ihre Therapietreue zu erhöhen und zu halten. Das zusätzliche Potenzial ist immer noch gewaltig.

    Mehr Fakten und Zahlen rund um die Schweizer Apotheken finden Sie in der Broschüre des Schweizerischen Apothekerverbandes pharmaSuisse
 

Service

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    Atemwegsapotheke

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    Hautapotheke

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    Herz-Check

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    Kinderapotheke

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    Läusebekämpfung

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    Mittel- und Gegenstände (z.B. Stützstrümpfe, Krücken)

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    Notfalldienst

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    Reisemedizin

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    Schwangerschaftstest

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    Arzneimitttelherstellung

     

    Die Herstellung von Medikamenten ist eine Kernkompetenz der Apotheker. Sie wird eingesetzt, wenn eine spezielle Rezeptur, eine andere Darreichungsform oder eine angepasste Dosierung eines Medikaments gefragt sind.

    Apotheker sind die einzigen Medizinalpersonen, die Arzneimittel herstellen dürfen. Sie stellen beispielsweise Medikamente nach ärztlicher Verschreibung oder nach eigener Formel her. Folgende Anwendungsfälle kommen häufig vor:

    • Spezielle Rezeptur und Wirkstoffe

      zum Beispiel eine Hautcrème für Allergiker

    • Wechsel der Darreichungsform

      zum Beispiel Sirup statt Kapsel

    • Anpassung der Dosierung

      zum Beispiel Dosisanpassung für Kinder oder für Patienten mit Leber-, Nieren-, oder Herzinsuffizienz

    • Pandemiefall

      rasche Konfektionierung und regionale Verteilung der behördlich angeordneten Medikamente

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    Lungen-Check

     

    Ein Lungenfunktionstest zeigt allfällige Einschränkung der Atemfunktion und das Risiko auf, an der Lungenkrankheit COPD zu erkranken. Einfach und unkompliziert in vielen Apotheken.

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    netCare (telemedizinische Beratung)

     

    Mit netCare können Sie sich den Gang zum Arzt ersparen: Bei Krankheiten und kleinen Verletzungen erhalten Sie direkt in der netCare-Apotheke medizinische Beratung und Medikamente.

    netCare verbindet die Beratung in der Apotheke mit der Möglichkeit einer Telekonsultation mit einem Arzt. Ohne Voranmeldung erhalten Sie medizinische Beratung und Hilfe bei Krankheiten oder kleinen Verletzungen. Sie bekommen ohne Verzögerung das richtige Medikament – gegebenenfalls auch bei Rezeptpflicht.

    Nach der Erstberatung verweist Sie der Apotheker falls angezeigt an einen Arzt oder an eine Notfallaufnahme. Der Arztbesuch kann wie gewohnt bei Ihrem Hausarzt stattfinden. Oder aber direkt in der Apotheke, als Telekonsultation.

     

    Was kostet netCare?

    Die Erstabklärung durch den Apotheker, sowie die mögliche ärztliche Konsultation sind kostenpflichtig. Die Kosten variieren je nach Krankenversicherung. Ihr Apotheker berät Sie gerne.

     
    Logo: netCare
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    Pille danach

     

    Die «Pille danach» kann das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft in den ersten Tagen nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr senken.

    In der Schweiz sind drei Notfallkontrazeptiva im Handel: zwei orale hormonelle (Levonorgestrel 1,5 mg und Ulipristal 30 mg ; man spricht auch von der „Pille danach“) und ein Kupfer-Intrauterinpessar. Die Notfallkontrazeption auf der Basis von Levonorgestrel - und seit Februar 2016 auch Ulipristalacetat - kann ohne Rezept nach einem Beratungsgespräch mit dem Apotheker bezogen werden. Für den dritten Fall ist eine Konsultation beim Arzt nötig.

    Infoblatt orale Notfallkontrazeptiva

     

    Notfallkontrazeption: Alles was Sie schon immer wissen wollten (Video nur auf französisch verfügbar)

 
 

Patientensicherheit

Medikamente sind Wirkstoffe. Falsch eingenommen, gefährden sie die Gesundheit. Deshalb braucht es bei der Abgabe von Medikamenten – auch bei den nicht rezeptpflichtigen – zwingend eine persönliche Beratung. Die Apotheker sind in der Schweiz das Rückgrat für die Patientensicherheit.

 

Richtig verordnet und angewendet tragen Arzneimittel zur Genesung bei, in Kombination mit anderen Präparaten oder zu hoch dosiert kann ihre Wirkung ins Gegenteil drehen – mit fatalem, manchmal tödlichem Ausgang. Die Apotheker gewährleisten mit ihrer Beratung die Arzneimittelsicherheit der Patienten: Sie prüfen, welche Medikamente, vielleicht von unterschiedlichen Ärzten verschrieben oder selbstgekauft, eingenommen werden und ob sich die Medikamente vertragen. Ebenso verbessern die Apotheker die Wirksamkeit der Therapie, indem sie Patienten zum Beispiel mit dem Polymedikations-Check helfen, den Überblick über ihre Medikamente zu behalten.

Garantierte Sicherheit

Jeder Patient verdient die bestmögliche Therapie. Das Arzneimittel-Warn- und Informationssystem evidisBasicvon pharmaSuisse unterstützt das ganze Apothekenteam bei der Beratung: Beim Scannen eines Medikaments an der Kasse werden automatisch die wichtigsten Warn- und Abgabehinweise angezeigt, auf die der Patient aufmerksam gemacht werden muss. Weiter beraten Apotheker in Qualitätszirkeln Ärzte, um die Verschreibungspraxis zu optimieren und wissenschaftliche Erkenntnisse zu Arzneiprofilen zu diskutieren. Auch in Heimeinrichtungen überwachen Apotheker die Arzneimittelsicherheit und tragen zu tieferen Gesundheitskosten bei.

 
 

Servicequalität

 
 

Die Apotheken sind verpflichtet, ihre Qualität laufend zu überprüfen und hoch zu halten. Im gemeinsamen Auftrag von Krankenversicherern und pharmaSuisse werden regelmässig anonyme Testkäufe durchgeführt, um die Qualität zu überprüfen. Apotheken, die die Qualitätsanforderungen nicht erfüllen, können von einem kantonalen Schiedsgericht sanktioniert werden.

 

Für Apotheker besteht eine lebenslange Pflicht zur Fortbildung, um ihr akademisches und praktisches Wissen stets mit den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesetzlichen Vorgaben abzugleichen. Ebenso bilden sich Apotheker weiter, um beispielsweise neue Dienstleistungen wie Beratungen zum Impfen oder zur Darmkrebsvorsorge anbieten zu können. Die Beratungskompetenz wird zudem durch Standardprozesse, Datenbanken sowie ein QMS unterstützt, die ebenfalls dazu führen, die Fehlerquellen zu minimieren.

Was bedeutet die ISO 9001 QMS Pharma-Zertifizierung für die Kundinnen und Kunden der Apotheke?
Erfahren Sie mehr im Kundenflyer des ISO 9001 QMS Pharma.